2. Treffen der ALBA Solidaritätsgruppen Kurzbericht

Berlin, Mai 2012

KURZBERICHT

2. Treffen der Solidaritätsorganisationen der ALBA-Staaten

(vom Montag 21. Mai 2012 um 16:30 Uhr, Ort:  Karl-Liebknecht-Haus,
Kleine Alexanderstraße 28, Berlin, Rosa-Luxemburg-Platz)

Wie beim ersten Treffen bereits vermutet und als Schwerpunktthema gewählt wurde, scheint es zu den Wahlen in Venezuela 2012 massive ausländische Interventionen gegen die venezolanische Linke zu geben (inkl. deutsche Parteien und Stiftungen). Wir wollen dies beobachten, anprangern und gemeinsame Solidaritätsaktivitäten verabreden. Im Zentrum unserer Solidaritätsarbeit soll die Herstellung und Unterstützung einer „Gegen­öffentlichkeit“ über und für die ALBA-Staaten und andere lateinamerikanische Länder stehen.

Im Verlauf des Treffens werden die auf dem 1. Treffen festgehaltenen Punkte in Bezug auf ihre Realisierung und weitere Umsetzung und Bearbeitung geklärt, sowie weitere Vorschläge und Themen:

  • Das Vorbereitungsteam wurde bereits beim letzten Mal bestimmt (siehe ganz unten). Ein Kurzbericht über das 1. Treffen sowie die Anwesenheitsliste wurde erstellt und an alle TeilnehmerInnen gemailt.
  • Besonders wichtige (kurze) Texte oder Hinweise (z.B. Medienanalyse Venezuela, Schuldenpolitik Ecuador) können an uns gemailt werden und wir senden sie dann über den Verteiler an alle TeilnehmerInnen.
  • Um den TeilnehmerInnenkreis wie vorgesehen zu erweitern, hat Sebastian Zutz eine tabellenartige Liste erstellt mit potenziellen weiteren Gruppen und Akteuren. Diese werden mit der nächsten Rundmail verteilt mit der Bitte, dass dazu zusätzliche Vorschläge gemacht werden können. Und etwaige „problematisch“ erscheinende Nennungen sollten kommentiert (und ggf. beim nächsten Treff geklärt) werden. Angesprochen wurden zudem Akteure für Nicaragua und Peru sowie Interbrigadas.
  • Die venezolanische Musikgruppe („?“) wird im Juli in Deutschland auftreten und festgelegt ist bisher Fiesta Cubana am 28.7. in Berlin (Cuba Si). dafür Unterstützung benötigt – beispielsweise im Umfeld schon geplanter passender Veranstaltungen. Die venezolanische Botschaft wird Kurzinfos an uns senden, damit ggf. weitere Auftritte möglich werden.
  • Der beim 1. Treffen von Harri Grünberg vorgebrachte Vorschlag, eine Deklaration und/oder Anzeige, mit welcher lateinamerikanische Intellektuelle und/oder ggf. auch westliche Intellektuelle z.B. auf die positiven Entwicklungen in ALBA-Staaten und die gegnerische Politik des Westens hinweisen (samt Pressegespräch und Pressemitteilung), ist zwischenzeitlich nicht weiter verfolgt worden.
  • Die Vorschläge zur Erstellung einer Literaturliste mit besonders wichtigen Texten, einer ReferentInnen-Liste und eines gemeinsamen Jahreskalenders wurde disku­tiert. Harald Neuber bot an, in seiner Redaktion zu klären, ob dies auf amerika21 als Plattform eingebaut und von uns genutzt werden könnte. Andernfalls hatte sich Gerhard Mertschenk bereit erklärt, den Jahreskalender aufzustellen, der dann von Allen ergänzt werden könnte.
  • Die beim 1. Treffen angeregte Liste mit Medienschaffenden im Mainstream, die zu unserem Themenbereich arbeiten und potenziell ansprechbar sind für unsere An­liegen („Positivliste“), wurde verworfen. Medien sollen von uns je nach Bedarf angesprochen werden.
  • Im Juli wird in Venezuela der Wahlkampf beginnen. Am 12.9. und am 1.11. werden von Venezuela Avanza Veranstaltungen durchgeführt. Zusätzlich ist von ihnen am 26.6. eine in Kooperation mit der Hellen Panke vorbereitete Veranstaltung über Lateinamerika geplant. Wir erhalten weitere Infos dazu, die wir verteilen.
  • Es wurde vorgeschlagen u.a. die Herstellung einer Kurzinformation (z.B. 4 Seiten) über unser Thema vor und wird dazu eine Konzeptskizze vorlegen, an der Gerhard Mertschenk dann weiter arbeiten und uns das dann vorlegen wird. Damit sollen typische Negativ-Klischees über Venezuela und andere Länder (in Frageform) aufgegriffen und klar widerlegt werden. Das könnte dann von uns verbreitet werden.
  • Schließlich wurde die Möglichkeit erörtert, aus unseren Reihen bzw. aus der Szene WahlbeobachterInnen zu benennen, die bei Bedarf zu den Wahlen nach Venezu­ela reisen könnten (die Realisierung scheint eher unwahrscheinlich zu sein). Von der EU wurde geäußert, eigene Wahlbeobachter zu senden! InteressentInnen mögen sich bitte an die Botschaft wenden.

 

Das nächste Treffen wird am Montag 18. Juni 2012 um 18 Uhr voraussichtlich wieder im Karl-Liebknecht-Haus stattfinden.

 

Koordination und Kommunikation:

  • Rainer Schulze, Netzwerk Cuba e.V. [RainerSchulze@gmx.de]
  • Gerhard Mertschenk, Venezuela Avanza [info@venezuela-avanza.de]
  • N.N., Cuba Sí [berlin@cuba-si.org]
  • Volker Wirth, KarEn e.V. [volker-wirth@t-online.de]

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