Wie grün ist Cuba?

Ökologie, Nachhaltigkeit und Klimawandel

Dienstag, 22. Mai 2012, 19.00 Uhr
Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
(Seminarraum im ersten Stock, Eintritt frei)
Veranstalter: Cuba Sí Hamburg in Kooperation mit der W3 -Werkstatt für internationale Kultur und Politik

2 0 J ahre nach der ersten UN-Nachhaltigkeitskonferenz werden im Juni 2012 zahlreiche Staatsoberhäupter erneut in Rio de Janeiro (RIO+20) zusammentreten, um über eine der wichtigsten Zukunftsfragen der Menschheit zu beraten.
Seit Anfang der 90er Jahre hat sich gerade Kuba in Bezug auf ökologische Landwirtschaft, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und die Einführung energiesparender Technologien weltweit bei Experten und Umweltschützern ein hohes Ansehen erworben. Kuba ist Vorreiter eines urbanen Gartenbaus in großem Stil, ohne Agrarchemie und mit kurzen Wegen zum Verbraucher.
Diese Entwicklungen wurden in westlichen Industrieländern nur unzureichend zur Kenntnis genommen oder als Notstandsmaßnahmen abqualifiziert.
Unsere Veranstaltung mit der kubanischen Wissenschaftlerin María Cristina Muñoz Pérez bietet Gelegenheit, sich aus erster Hand darüber zu informieren, welche Position Kuba in Rio einnehmen wird. Sie wird die wissenschaftlichen Ziele der kubanischen Umweltagentur und ihre Forschungszentren vorstellen, die Auswirkungen des Klimawandels auf Kuba und mögliche Gegenmaßnahmen.
Diese positive und Beispiel gebende Politik ist aber auch in Kuba selbst nicht unumstritten.
Ökolandbau und industrielle Agrarproduktion, die Haltung Kubas zur Gentechnik und die zukünftige landwirtschaftliche und ökologische Ausrichtung der Revolution stehen zur Debatte.

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