Solidarität mit dem sozialistischen Cuba: denn „Eine bessere Welt ist möglich!“

Entschließung

Solidarität mit dem sozialistischen Cuba:
denn „Eine bessere Welt ist möglich!“

Anlässlich 20 Jahre NETZWERK CUBA – voll aktiv für Cuba

 

Die Gründung des NETZWERK CUBA – informationsbüro - e. V. war eine Reaktion der Freundinnen und Freunde Cubas in der BRD auf die schwere ökonomische Krise, in die Cuba durch den Zusammenbruch der staatssozialistischen Staaten in Europa, geraten war. Die Solidaritätsarbeit sollte gestärkt und gebündelt werden.

Dies ist unter nicht immer einfachen Rahmenbedingungen gelungen:

Unter dem Motto von Fidel Castro: »Mit großer Hoffnung in die Jugend und darin, dass die Welt weiter existiert« wurde im November 2012 in Berlin das „XVI. Europatreffen der Cubasolidarität“ erfolgreich durchgeführt und konkrete Solidaritäts-Aktionen vereinbart und begonnen. Künftig soll ein stärkerer Schwerpunkt auf Jugendaktivitäten gelegt werden. Die zunehmende Integration in Lateinamerika und die damit verbundenen fortschrittlichen Prozesse rücken stärker in den Fokus auch des NETZWERK CUBA. Die Unterstützung von zukunftsfähigen sozialen, ökonomischen und ökologischen Alternativen erhält in Zeiten der kapitalistischen Krise besondere Dringlichkeit und Bedeutung, nicht nur in Lateinamerika, sondern auch bei uns.

Die anticubanische Aggression erreichte vor kurzem eine neue Qualität, als Assata Shakur, die seit 30 Jahren im cubanischen Exil lebt, auf die Liste der ‚meistgesuchten Terroristen’ gesetzt wurde. Cuba ist das eigentliche Ziel dieser verleumderischen Kampagne gegen Assata Shakur. Die Insel soll einmal mehr zum ‚Schurkenstaat’ erklärt werden.

In eine ähnliche Richtung zielen die vielfältigen und letztlich doch vergeblichen Versuche, mit von den USA gut bezahlten Oppositionellen Menschenrechtsverletzungen in Cuba nachweisen zu wollen.

Die wesentlichen Forderungen der Cuba-Solidaritätsbewegung haben sich in den 20 Jahren kaum verändert und darum fordern wir auch heute, von dieser Veranstaltung aus:

► Weg mit der völkerrechtswidrigen Wirtschafts-, Handels- und Finanz-Blockade gegen Cuba durch USA, BRD und deren Verbündete!

► Weg mit dem sogenannten „Gemeinsamen Standpunkt der EU gegen Cuba“!

► Sofortige Schließung des US-Gefangenen- und Folterlagers in Guantánamo sowie Rückgabe dieses Gebietes an seinen wahrhaftigen Besitzer, das cubanische Volk!

► Sofortige Rückkehr aller Cuban5, also auch von Gerardo, Ramón, Fernando und Antonio aus den US-Gefängnissen in ihre cubanische Heimat!

► Eine an der vielfältigen cubanischen Realität orientierte faire Berichterstattung anstelle von anticubanischen Medienkampagnen!

Wir werden in und mit dem NETZWERK CUBA weiterhin dafür kämpfen!

Berlin, den 1.6.2013

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