Zum Tod von Präsident Hugo Chavez

tl_files/Bilder/logos/nwc_logo_briefkopf_neu.jpg

Berlin, 06.03.2013

 Zum Tod von Präsident Hugo Chávez

Das Netzwerk-Cuba hat mit tiefer Trauer die Nachricht vom Tod des Kommandanten Hugo Chávez aufgenommen. Hugo Chávez hat nicht nur Venezuela tief verändert. Er gab dem von der einheimischen Oligarchie und dem Imperium unterdrückten venezolanischen Volk eine Stimme. Er hat ganz Lateinamerika inspiriert und hat dem Prozess der lateinamerikanischen Einheit und Unabhängigkeit einen wesentlichen Impuls gegeben. In Europa hat das bolivarische Venezuela ein Beispiel für den Kampf gegen den globalisierten Neoliberalismus gesetzt. Mit dem Sozialismus im XXI. Jahrhundert wurde die Debatte über den Sozialismus als mögliche und machbare Alternative zum Kapitalismus revitalisiert. Hugo Chávez war wesentlich an der Schaffung von ALBA und CELAC, zu denen auch Cuba gehört, beteiligt. ALBA und CELAC haben eine tiefe Bresche in die Blockadepolitik des Imperiums gegen Cuba, die bereits mehr als 50 Jahre andauert, geschlagen. Wir trauern gegemeinsam mit dem bolivarischen Volk Venezuelas und den Völkern Lateinamerikas über den Tod des Kommandanten. Wir haben einen großen Kämpfer für eine bessere Welt verloren. Unsere Solidarität gilt dem Volk Venezuelas und den Familienangehörigen des Kommandanten Hugo Chávez. Es lebe die bolivarische Revolution. Es lebe der Internationalismus.

 

Harri Grünberg
Vorsitzender Netzwerk Cuba e.V.

Zurück