Dienstag, den 26. Juni 2012, 11:30 Uhr Demo vor der kubanischen Botschaft Bonn

Dienstag, den 26. Juni 2012, 11.30 Uhr

Demo vor der Außenstelle der kubanischen Botschaft in Bonn

Für Dienstag, den 26. Juni hat die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM) eine Demonstration vor der Außenstelle der kubanischen Botschaft in Bonn angemeldet. Sie wollen dort ab 12 Uhr gegen das vermeintlich diktatorische Regime Kubas  protestieren und für ihre reaktionären Positionen werben.

Wir werden ab 11.30 Uhr in einer Gegendemonstration diesem rechts-reaktionären Treiben entgegentreten und mit der Forderung nach Geltung der Menschenrechte überall und insbesondere für die in den USA festgehaltenen bzw. inhaftierten Cuban Five die Heuchelei dieser angeblichen Menschenrechtsschützer bloßstellen.

Jeder, der am Dienstag mittag kommen kann, ist aufgefordert, an unserer Gegendemonstration teilzunehmen und nach Bonn zu kommen. Bringt bitte Fahnen, Transparente usw. mit.

tl_files/Bilder/logos/botschaftcubabonn.jpg Kennedyallee 22-24 , 53175 Bonn

Vom Hauptbahnhof Straßenbahnen 16 + 63 (Richtung Bad Godesberg)

Aussteigen: Haltestelle  „Deutsches Museum Bonn“

 

Schon seit langem ist bekannt, dass die IGfM eine Schnittstelle von Menschenrechtsarbeit und der Neonaziszene darstellt. Verschiedene Organisationen haben bereits ihre Arbeit analysiert und dabei den nazistischen Einschlag herausgestellt, z.B. die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)  und der Bundesarbeitskreis kritischer Juragruppen (BAKJ). Die IGfM hat mit der rechtsextremen „Wehrsportgruppe Hoffmann“ zusammengearbeitet, welche 1980 als verfassungsfeindlich verboten wurde. Karl Hafen, der geschäftsführende Vorsitzende, äußert sich gerne in der Jungen Freiheit, dem Theorieorgan der NPD Jugend, und propagiert seine islamophoben Ansichten. Auch der Professor Konrad Löw, Vorstandsmitglied bei der IGfM, schreibt regelmäßig für die Junge Freiheit und die rechte Vierteljahreszeitschrift Criticon. Die Mitglieder der IGfM fallen immer wieder durch reaktionäre und menschenverachtende Aussagen auf. Auch die Organisation selbst, hervorgegangen aus dem antikommunistischen Bund russischer Solidaristen, ist keineswegs neutral in ihrer Menschenrechtsarbeit. Sie arbeiten verstärkt zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion, China, Vietnam und Kuba. Der antikommunistische Einschlag, der schon bei ihrer Vorgängerorganisation vorhanden war, findet in ihren Arbeitsfeldern seinen Ausdruck. Die Kuba-Arbeit der IGfM ist geprägt von ihrer Kooperation mit den Damas de blanco (Damen in Weiß) und den Contras. Wie gut gerade letztere vernetzt sind wurde jüngst bei der Premiere eines sehr umstrittenen Films über den chilenischen Diktator Pinochet klar, zu der nicht nur kubanische Kontras, sondern auch Marine Le Pen und sogar Nachkommen von Mitarbeitern des spanischen Diktators Franco eingeladen waren.

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