Dienstag, den 26. Juni 2012, 10 Uhr Demo vor der kubanischen Botschaft Berlin

Dienstag, den 26. Juni, 10 Uhr Demo vor der kubanischen Botschaft, Stavanger Str. 20, Berlin

 

Für Dienstag, den 26. Juni hat die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGfM) eine Demonstration vor der kubanischen Botschaft in Berlin angemeldet. Sie wollen dort ab 11 Uhr gegen das vermeintlich diktatorische Regime Kubas  protestieren und für ihre reaktionären Positionen werben. Schon seit langem ist bekannt, dass die IGfM eine Schnittstelle von Menschenrechtsarbeit und der Neonaziszene darstellt. Verschiedenen Organisationen haben bereits ihre Arbeit analysiert und dabei den nazistischen Einschlag herausgestellt, z.B. der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)  und dem Bundesarbeitskreis kritischer Juragruppen (BAKJ). Die IGfM hat mit der rechtsextremen „Wehrsportgruppe Hoffmann“ zusammengearbeitet, welche 1980 als verfassungsfeindlich verboten wurde. Karl Hafen, der geschäftsführende Vorsitzende, äußert sich gerne in der Jungen Freiheit, dem Theorieorgan der NPD Jugend, und propagiert seine islamophoben Ansichten. Auch der Professor Konrad Löw, Vorstandsmitglied beim IGfM, schreibt regelmäßig für die Junge Freiheit und die rechte Vierteljahreszeitschrift Criticon. Die Mitglieder der IGfM fallen immer wieder durch reaktionäre und menschenverachtende Aussagen auf. Auch die Organisation selbst, hervorgegangen aus dem antikommunistischen Bund russischer Solidaristen, ist keineswegs neutral in ihrer Menschenrechtsarbeit. Sie arbeiten verstärkt zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion, China, Vietnam und Kuba. Der antikommunistische Einschlag, der schon bei ihrer Vorgängerorganisation vorhanden war, findet in ihren Arbeitsfeldern seinen Ausdruck. Die Kuba-Arbeit der IGfM ist geprägt von ihrer Kooperation mit den Damas de blanco (Damen in Weiß) und den Contras. Wie gut gerade letztere vernetzt sind wurde jüngst bei der Premiere eines sehr umstrittenen Films über den chilenischen Diktator Pinochet klar, zu der nicht nur kubanische Kontras, sondern auch Marine Le Pen und sogar Nachkommen von Mitarbeitern des spanischen Diktators Franco eingeladen waren.

Für weitere Informationen empfehlen wir folgende Veröffentlichungen:

  • „Propagandisten des Krieges Hintermänner der Contra: `Internationale Gesellschaft für Menschenrechte´“
  • „Die sogenannte Internationale Gesellschaft für Menschenrechte - Eine rechte Grauzonenorganisation“

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